Ziele, Aktivitäten

Der Verein Medienzukunft Basel bezweckt die Stärkung des Medienstandorts Basel und die Stärkung der Medienvielfalt im ganzen Dreiland unserer Region. Er setzt sich für unabhängigen Journalismus ein und sorgt dafür, dass in Basel ein eigenes, von seinen Nutzerinnen und Nutzern getragenes Medienunternehmen besteht. Insbesondere sorgte er für die Initiierung, den Aufbau und Betrieb des Online-Mediums bajour. Er kann sich auch medienpolitisch äussern und für öffentliche Medienförderung engagieren.

Der Verein wurde am 21. Dezember 2018 im Bernoullianum der Universität Basel von 35 Personen gegründet als Reaktion auf das überraschende Ende der «TagesWoche». Heute hat der Verein über 200 Mitglieder.

NEUE MEDIENSITUATION

 

Der Verein plädiert dafür, die nun entstandene Situation zu nutzen, um medienpolitische Weichen zu stellen – auch bezüglich der künftigen Finanzierung. Werbung und Inserate schaffen keine ausreichende finanzielle Basis mehr für Zeitungen. Dennoch braucht die Gesellschaft, braucht die Kultur, braucht die Demokratie Journalismus.

Das neue Medium soll finanziert sein von Club-, Mitglieder- und Gönnerbeiträgen, von Stiftungsbeiträgen sowie über Crowd und zu einem späteren Zeitpunkt auch durch öffentliche Förderung.

BEDINGUNGEN

 

Die Grundanforderungen an das neue Projekt waren:

  • Basel braucht eine eigenständige Online-Zeitung

  • Diese muss von einer breiten Trägerschaft gesteuert werden und darf nicht von Einzelpersonen abhängen

  • Idealerweise gehört die Zeitung ihren Leserinnen und Lesern

  • Das Medium kooperiert national mit ähnlich ausgerichteten Projekten

  • Es beinhaltet auch Kulturberichterstattung

 

Davon ausgehend hat der Verein die beiden Publizisten Hansi Voigt und Matthias Zehnder beauftragt, ein entsprechendes Projekt auszuarbeiten und zur Startreife zu bringen. Entstanden ist das Basler Online-Medium bajour. Der Verein Medienzukunft Basel ist mit 2 Personen im bajour-Vorstand vertreten.

KOOPERATION

Gleichzeitig unterstützen wir, dass bajour seine technische Infrastruktur mit anderen regionalen Onlinemedien gemeinsam nutzt. Auf diese Weise kann ein Pool an journalistischen Inhalten entstehen, aus dem sich die einzelnen Medien bedienen. Dabei stellen die Kooperationspartner ihre Inhalte einander zur Verfügung und schaffen eine entsprechende Aufmerksamkeit und Verbreitung.

Im Gegentrend zu den grossen Medienhäusern wird hier eine föderalistische Struktur aufgebaut, die national den Blick aus den Regionen vernehmbar macht.